Freie Trauung im botanischen Garten in Wuppertal

Heute nehme ich euch mit in den zauberhaften Botanischen Garten Wuppertal, wo ich als freie Traurednerin die Hochzeit von Anastasia und Athanasios begleiten durfte. Ein Tag voller Liebe, Rituale und – natürlich – ganz vieler Blumen.
Ein unvergesslicher Tag mit Anastasia & Athanasios
Die beiden haben sich an ihrem Jahrestag, dem 26.06., das „Ja-Wort“ gegeben. Zuerst standesamtlich im wunderschönen Elisenturm, anschließend bei einer freien Trauung in der Orangerie. Der Elisenturm gehört zu den sogenannten Ambiente-Trauorten, an denen Eheschließungen auch offiziell außerhalb der regulären Standesamtsräume möglich sind – übrigens finden dort auch freie Trauungen statt.
Anastasia und Athanasios entschieden sich dafür, die standesamtliche Zeremonie in kleinerem Kreis zu feiern, um im Anschluss gemeinsam mit allen Gästen eine große freie Trauung zu erleben. Zwischen beiden Trauungen lagen gerade einmal 30 Minuten – doch die Braut hat sich in dieser kurzen Zeit noch umgezogen und sorgte damit für einen echten „Wow-Moment“ beim Einzug zur freien Trauung.
Normalerweise findet die Zeremonie im Grünen statt, mitten auf einer blühenden Wiese im Botanischen Garten. Doch – wie es im Bergischen Land leider öfter passiert – meinte das Wetter es im Juni nicht ganz so gut mit uns. Stattdessen wurde die freie Trauung auf die überdachte Terrasse der Orangerie verlegt. Dort saßen alle Gäste geschützt unter großen weißen Schirmen – und obwohl es ein Plan B war, war es ein wunderschöner. Die grüne Natur blieb als Kulisse trotzdem erhalten und sorgte für eine tolle Stimmung.

Die Traurituale
Die freie Trauung von Anastasia und Athanasios war ein kleines Fest der Rituale, Lieder und Besonderheiten – nicht zuletzt, weil viele Kinder liebevoll in die Zeremonie eingebunden wurden.
Zu Beginn bekam jedes Kind eine Überraschungstüte mit Spielzeug und kleinen Leckereien – ein schöner Einstieg für die kleinen Gäste. Die „Ring-Crew“ bestand aus den jüngsten Kindern, die stilecht in ferngesteuerten Bobbycars die Ringe nach vorne fuhren – ein echter Hingucker und absolut niedlich!
Nach dem Eheversprechen unterschrieben die beiden nicht nur selbst eine Trauurkunde, sondern auch ihre Tochter Clelia und ihre „Kinder-Gang“, bestehend aus fünf weiteren Kindern.
Gemeinsam mit den Müttern zündeten wir dann eine Traukerze an – ein liebevolles Zeichen, das auch den familiären Zusammenhalt in die Zeremonie einbezog. Und als wären das nicht schon genug schöne Momente gewesen, durften auch die Herzensmenschen des Paares ihre persönlichen Erinnerungen vortragen – ein weiteres emotionales Highlight der Zeremonie.
Den emotionalsten Moment aber bildeten die Eheversprechen. Anastasia und Athanasios hatten sich ihre Worte selbst geschrieben und mit viel Gefühl vorgetragen – ein Moment, der sicher nicht nur mir unter die Haut ging.

Die Hochzeitslocation in Wuppertal
Die Orangerie im Botanischen Garten ist ein großer, charmanter Raum mit hohen Decken, eleganten Säulen und einem herrlichen Blick ins Grüne. Für Dinner und Party bietet sie Platz für etwa 60 Gäste im Innenbereich, dazu kommt eine großzügige Terrasse für weitere rund 40 Personen.
Das Besondere: Die Location ist exklusiv für euch und eure Hochzeitsgesellschaft reserviert. Der gesamte Botanische Garten steht euch nach der Trauung für traumhafte Fotos zur Verfügung – eine echte Schatzkiste für lebendige, natürliche Erinnerungsbilder.
Einziger kleiner Nachteil: Die Parkplatzsituation kann an sonnigen Tagen herausfordernd sein – besonders, wenn viele Tagesgäste unterwegs sind. Aber mit guter Vorbereitung und klarer Kommunikation ist das gut zu meistern.

Warum der Hochzeitstag so besonders war?
Was diese Hochzeit unter anderem so besonders gemacht hat, war die wunderschöne Kombination aus standesamtlicher und freier Trauung – zwei Zeremonien, zwei Emotionen, ein gemeinsamer Tag. Die liebevoll durchdachten Rituale stellten Familie und Kinder ganz bewusst in den Mittelpunkt – von der Bobbycar-Ringfahrt, über die Traukerze, bis zur gemeinsamen Unterschrift auf der Urkunde.
Die Orangerie selbst war mit ihrem eleganten, lichtdurchfluteten Charakter ein echter Wohlfühlort, der durch das Regenwetter nicht an Charme verlor – im Gegenteil: Plan B war hier kein Notnagel, sondern eine richtig schöne Alternative mit Naturblick und Sommerfeeling.
Und nicht zuletzt war es die Kulisse des Botanischen Gartens, die diesen Tag so besonders gemacht hat – sie ist nicht nur Hintergrund, sondern ein lebendiger Teil der Erinnerung.
Am wichtigsten waren aber natürlich die Protagonisten: Anastasia und Athanasios haben mit so viel liebe zum Detail den Ort dekoriert und die Trauung mit Liebe gefüllt.
Ein ganz zauberhaften und liebes Paar an welches ich mich, nicht zuletzt durch diese wirklich unfassbar schöne Namens-Kombination, ein lebenlang erinnern werde.
Ihr wünscht euch auch eine freie Trauung im botanischen Garten in Wuppertal? Dann freue ich mich auf eure Nachricht!
Bilder: Danilo Romano (https://fotografia-romano.de/)








